Im Jahre 1868 wurde in der Lampenfabrik von Carl Traugott Kneusel der Grundstein für den Bau von Blechbearbeitungsmaschinen in Zeulenroda gelegt.
1883 gründete Paul Blell, ebenfalls in Zeulenroda, eine Firma für Drehmaschinen. Sein Fertigungsprogramm erweiterte sich zunehmend um Bohrwerke, Fräsmaschinen, Hobelmaschinen und andere Werkzeugmaschinen.
1919 kam mit der Firma Adolf Lang ein weiteres Unternehmen des Maschinenbaus an diesem Standort dazu.
In dieser Konstellation konnte man sehr rasch den Anforderungen des jungen Industriezeitalters gerecht werden.
Am 01. Januar 1955 wurden die drei großen Maschinenbaubetriebe der Stadt zum VEB Werkzeugmaschinenfabrik Zeulenroda, kurz WEMA, vereinigt. Bis 1989 war der VEB WEMA ZEULENRODA einer der bedeutendsten Maschinenbaubetriebe in der damaligen DDR, die unter dem Markennamen WMW weltweit Pressen und Umformmaschinen verkauften.

