
Raster-Zeulenroda ist seit über 140 Jahre führend, wenn es um leistungsfähige Umformtechnik geht. Mehr als 110 Mitarbeiter sind in den drei Unternehmensbereichen Pressenfertigung, Kundendienst/Pressenmodernisierung und Lohnfertigung der Raster-Zeulenroda Werkzeugmaschinen GmbH tätig. Fast 60.000 Qualitätsmaschinen aus Zeulenroda überzeugen heute im weltweiten Einsatz mit einem Höchstmaß an Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.
1868 wurde in der Lampenfabrik von Carl Traugott Kneusel der Grundstein für den Bau von Blechbearbeitungsmaschinen im thüringischen Zeulenroda gelegt. Paul Blell gründete 1883 am selben Standort eine Firma für Drehmaschinen. Sein Fertigungsprogramm erweiterte sich zunehmend um Bohrwerke, Fräsmaschinen, Hobelmaschinen und andere Werkzeugmaschinen. 1919 eröffnete mit der Firma Adolf Lang ein weiteres Unternehmen im Bereich Maschinenbau in Zeulenroda. Am 01. Januar 1955 wurden die drei großen Maschinenbaubetriebe der Stadt zum VEB Werkzeugmaschinenfabrik Zeulenroda, kurz WEMA, vereinigt. Bis 1989 war der VEB WEMA ZEULENRODA einer der bedeutendsten Maschinenbaubetriebe in der damaligen DDR, die unter dem Markennamen WMW weltweit Pressen und Umformmaschinen verkauften. Nach der 1990 erfolgten Privatisierung wurde mit der Produktübernahme von RASTER, AGEOH und Walter-Pressen der Grundstein für die 1994 gegründete Raster-Zeulenroda Werkzeugmaschinen Gesellschaft gelegt. Seit 2008 wird das Unternehmen unter dem Namen Raster-Zeulenroda Werkzeugmaschinen GmbH von der Familie Dörmann geführt.
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